Bereits im Frühjahr hatte ATT der Rungholtschule einen Spendenscheck über 9.500 Euro überreicht. Die Summe stammt aus freiwillig geleisteten Überstunden unserer Mitarbeitenden, die gemeinsam in eine Spende umgewandelt wurden. Schon damals war für uns klar: Die Scheckübergabe sollte nicht das Ende der Geschichte sein. Wir wollten erfahren, was aus unserer gespendeten Zeit geworden ist.
Bei unserem Besuch erhielten wir nun einen Einblick in die Projekte, die durch die Spende ermöglicht wurden.
Mehr Mobilität durch einen Strand- und Geländebuggy
Ein großer Teil der Spendensumme wurde für die Anschaffung eines Strand- und Geländebuggys eingesetzt. Dieser ermöglicht den Schülerinnen und Schülern deutlich mehr Mobilität und eröffnet neue Möglichkeiten für Ausflüge und Freizeitaktivitäten.
Der Buggy kann auf unwegsamem Gelände, am Strand und sogar im Wasser genutzt werden. Dank eines speziellen Vakuumkissens können auch Kinder mit hohem Unterstützungsbedarf sicher mitfahren und an gemeinsamen Aktivitäten teilnehmen.
Für die Schule bedeutet dies vor allem eines: mehr Teilhabe und mehr gemeinsame Erlebnisse für die Kinder und Jugendlichen.
Ferienfreizeit mit vielen neuen Erfahrungen
Ein weiterer Teil der Spende unterstützte die diesjährige Ferienfreizeit der Schule. Zehn Schülerinnen und Schüler reisten gemeinsam mit drei Betreuungskräften nach Braunschweig.
Besonders bemerkenswert: Die Kinder und Jugendlichen waren aktiv an der Planung beteiligt. Sie recherchierten Zugverbindungen, informierten sich über Ausflugsziele und gestalteten ihre Reise mit.
Auf dem Programm standen unter anderem der Besuch der Autostadt Wolfsburg, ein Ausflug in den Zoo Braunschweig, eine Floßfahrt sowie viele alltägliche Erlebnisse wie Straßenbahn fahren, shoppen oder gemeinsam ein Eis essen.
Für einige der Teilnehmenden war diese Reise der erste richtige Urlaub.
Wirkung, die sichtbar wird
Während unseres Besuchs erhielten wir einen Foto-Rückblick auf die Ferienfreizeit und kamen gemeinsam mit den Lehrkräften ins Gespräch über die Erlebnisse der Kinder und Jugendlichen.
Dabei wurde deutlich, welchen Unterschied solche Angebote machen können. Sie schaffen neue Erfahrungen, fördern Selbstständigkeit und ermöglichen Teilhabe. Gleichzeitig bedeuten sie auch für viele Familien eine wertvolle Entlastung im Alltag.
Genau hier zeigt sich, was hinter unserer gemeinsamen Aktion steckt: Aus freiwillig gespendeten Überstunden wurden konkrete Möglichkeiten, besondere Erlebnisse und Erinnerungen, die bleiben.
Danke für dieses Engagement
Unser besonderer Dank gilt allen Kolleginnen und Kollegen, die sich an der Überstunden-Spendenaktion beteiligt haben. Ohne dieses Engagement wäre die Unterstützung der Rungholtschule in diesem Umfang nicht möglich gewesen.
Gemeinsam haben wir gezeigt, dass aus gespendeter Zeit viel mehr werden kann als eine Zahl auf dem Arbeitszeitkonto: Mobilität, Teilhabe und unvergessliche Momente für Kinder und Jugendliche.
